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Das ?Land von Kohle und Stahl“ galt mit seinen unz?hligen Stahlhütten und Zechen einst nicht nur als eines der wichtigsten Industriezentren Europas, sondern auch als einer der schmutzigsten Flecken der Republik. Industrieschlote und Kohlekraftwerke bildeten eine Skyline, die man auf keiner Postkarte finden wird, und überzogen die Region mit einer Dunstglocke,Cheap North Face Jackets, die sonst nur von der Chemieregion um Bitterfeld Konkurrenz bekam. In den Zeiten des gro?en Booms war kein Platz für Umweltschutz – erst der schleichende Untergang der Montanindustrie sorgte wieder für bessere Luft in der Region.
Doch auch wie beim Strukturwandel der Region hin zu Dienstleistungen und moderner, umweltfreundlicher Industrie, will NRW auch hier Vorreiter sein. Allen voran Gelsenkirchen, das bereits mit der ?gr??ten Photovoltaik-Wohnsiedlung Deutschlands“ erste Ausrufezeichen gesetzt hat, m?chte nun mit der ersten ?Klimaschutzsiedlung“ Nordrhein-Westfalens ein weiteres Signal senden. Das Passivhausprojekt soll mit einer exzellenten D?mmung, der Nutzung von Solarenergie, moderner Heiztechnik und W?rmerückgewinnung in der Lüftung die bereits strengen Anforderungen der Energieeinsparverordnung um mehr als die H?lfte unterbieten.
Ab dem Frühjahr 2010 sollen nach Pl?nen des Architekten Helmut Mohr insgesamt vier viergeschossige Geb?ude mit 56 barrierefreien Wohneinheiten zwischen 45 m2 und 82 m2 im Passivhausstandard entstehen.
Umweltschutz statt Schlote: NRW will mit Klimaschutzsiedlungen grüner werden.