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Ganz nebenbei bietet sich auch die Chance, Einfluss auf die Stadtteilentwicklung zu nehmen. Rückbau und Neugestaltung k?nnen angestaubten Vierteln neues Leben einhauchen – dazu muss aber mehr investiert werden als eine neue Fassadenfarbe. Tiefensee forderte deshalb, die ?Bewohner und Bewohnerinnen aktiv in die Umgestaltung ihres Quartiers“ einzubeziehen.
Der von Bundesbauminister Tiefensee (SPD) ausgerufene Wettbewerb befasste sich daher vorrangig mit der Sanierung von Gro?wohnsiedlungen unter energetischen Aspekten. Gerade diese sind nach Ansicht des Ministers ?hervorragend geeignet,mbt short shoe, die erheblichen Energieeinsparpotenziale im Geb?udebereich schnell und effizient zu nutzen“, schlie?lich k?nnen hier oft tausende Wohnungen, zumeist bereits einige Jahrzente alt und damit oft alles andere als gut ged?mmt, auf einen zeitgem??en energetischen Stand gebracht werden. Das Ministerium beziffert die Einsparpotentiale für Energie bei unsanierten Geb?uden auf bis zu 50 Prozent. Nach einer Sanierung lassen sich so pro Quadratmeter bis zu 100 kwh Energie sparen – bei st?ndig steigenden Energiepreisen nicht das schlechteste Argument. Aber nicht nur das Portemonnaie k?nnte davon profitieren. Mit einer j?hrlichen Einsparung von 4 Tonnen CO2 pro Wohnung h?tte auch die Umwelt etwas davon.
Ingesamt wurden für den mit 2,2 Millionen Euro dotierten Wettbewerb 76 Konzepte eingereicht. Den ersten Platz teilten sich fünf Wohnungsgenossenschaften:
Gro?wohnsiedlungen: viel Energiesparpotential
Kein Wunder, da? sich auch der Pr?sident des Mieterbundes, Dr. Franz-Georg Rips, begeistert zeigt: ?Der von Bundesbauminister Wolfgang Tiefensee ausgerufene Wettbewerb ist ein Quantensprung in der ?ffentlichen F?rderpolitik. Es geht nicht mehr nur um einzelne Geb?ude, es geht um ganze Siedlungen. ?ffentliche F?rderung erf?hrt damit mehr Zielgenauigkeit und mehr Effektivit?t.“
Was für eine einzelne Wohnung bereits beeindruckend klingt, bekommt angesichts der Tatsache,Paul Smith Shirts, dass 7,ugg,5 Prozent aller Wohnungen in Deutschland mit ingesamt fünf Millionen Bewohnern zu den Gro?siedlungen geh?ren, noch ganz andere Dimensionen.
- GESOBAU AG Berlin für das Konzeptgebiet M?rkisches Viertel
- Eisenbahner-Wohnungsbaugenossenschaft Dresden eG für das Konzeptgebiet Gorbitz
- VOLKSWOHNUNG GmbH Karlsruhe für das Konzeptgebiet Rintheimer Feld
- wbg Nürnberg GmbH für das Konzeptgebiet Parkwohnanlage West und
- Geb?ude- und Wohnungsbaugesellschaft Wernigerode mbH für das Konzeptgebiet Stadtfeld
Bauminister Tiefensee pr?miert erfolgreiche Sanierung von Gro?wohnsiedlungenGro?wohnsiedlungen gelten in den meisten St?dten nicht gerade als Vorzeigeviertel. In den dicht gedr?ngten Wohnsilos gehen günstige Mieten oft mit sozialen Problemen einher – von der Bausubstanz mal ganz abgesehen. Die hat in den vergangenen Jahrzehnten vielerorts gelitten und auch die energetischen Standards entsprechen nicht mehr heutigem Niveau. Anlass genug, einen Preis für die vorbildliche ?energetische Sanierung von Gro?wohnsiedlungen auf der Grundlage von integrierten Stadtteilentwicklungskonzepten“ zu vergeben. Diese Woche wurden die Sieger gekürt.
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